Eurobike Besucher dürften auch dieses Jahr einen wichtigen Global-Player auf der Messe in Friedrichshafen vermisst haben: Trek. Die US-Amerikaner aus Waterloo/WI entzogen sich erneut der Eurobike und präsentierten ihre Neuheiten wie im vergangenen Jahr auf der hauseigenen Messe “Trek World” in Ulm. Neben den Modellen Remedy Carbon, Fuel EX 27,5″ und Lush 27,5″, die wir euch bereits gezeigt hatten (hier der Artikel), gab es in Ulm auch allerlei andere interessante Neuheiten zu sehen. So beispielsweise das brandneue Trek Slash Carbon oder dessen großen Bruder Session 9.9 mit 27,5″-Laufrädern. Alle Produkt-Highlights gibt es hier als Alternative zu unserer Eurobike-Berichterstattung in der Übersicht.

Trek Session
Session DH
Das Session DH steht ab sofort auf großen Rädern. Sowohl in der 9.9 Carbon-Version wie auch in der günstigeren 88 Alu-Version setzt Trek am DH-Boliden Session auf 27,5″-Laufräder. Was das World Cup Team bereits seit Ende der Saison 2013 erprobte ist damit nun in Serie erhältlich. Auch in Sachen Geometrie hat das einige kleinere Veränderungen zur Folge. So weißt das neue Session im Vergleich zum Vorgänger einen etwas längeren Radstand und ein tieferes Tretlager auf. Die “Mino-Link”-Geometrieverstellung via Flip-Chip bleibt auch beim neuen Modell bestehen.
Die Kennlinie des Session DH sei ebenfalls überarbeitet worden. Sie würde neuerdings progressiver ausfallen, so die Info von Trek. Auch habe man die Zusammenarbeit von Hinterbau und Dämpfer nochmals verbessern können. Gerade in Kurven würde das Heck nun weniger weit in den Federweg sacken, wodurch der Fahrer in Kurven von einer konstanten Geometrie und somit mehr Druck auf dem Vorderrad profitieren könne. Allgemein würde das Heck neuerdings höher im Federweg stehen und nur soviel Federweg freigeben wie absolut notwendig.


Auch eine Alu-Version wird es vom 650b-Session geben. Das Modell Session 88 DH basiert auf einem Aluminium-Rahmen, teilt sich mit dem teureren Session 9.9 jedoch die selbe Geometrie. Um den Preis als Einsteiger-Race-Bike attraktiv zu halten setzt Trek am 88 DH auf eine weniger edle Ausstattung, verglichen mit dem 7.999 Euro teuren Session 9.9 DH. Das 88 DH kommt mit Rock Shox Boxxer Race, Fox DHX RC2 Dämpfer und einem Antriebsmix aus SRAM X.9 und X.0. Der Preis beläuft sich auf 4.999 Euro.
Session Park
Für die verspielte Bikepark-Fraktion bietet Trek das mit Brandon Semenuk entwickelte Session Park an. Es bietet mit 190 mm rund 20 mm weniger Federweg als das DH-Modell. Zudem bleibt man zugunsten der Haltbarkeit kleineren 26″-Laufrädern treu, die gerade bei 360°-Versuchen oder unschönen Landungen nach Whips länger durchhalten sollen. Um den verspielten Charakter des Bikes zu unterstreichen trumpft es mit 420 mm kurzen Kettenstreben auf. Das Session Park wird jedoch nur in Größe M und in Deutschland nur in einer Komplettbike-Version sowie als Rahmen verfügbar sein. Der Preis des Session 8 Park 26 beläuft sich auf 3.999 Euro.

Trek Slash
Slash Carbon
Lange wurde es erwartet, nun ist es endlich da. Das Enduro Race-Bike Slash kommt neuerdings mit einem leichten Carbon-Rahmen welcher die Race-Gene des 160-mm-Boliden nochmals unterstreichen soll. In Sachen Geometrie hat sich gegenüber dem Alu-Modell nichts geändert, lediglich Gewicht und Steifigkeit konnten optimiert werden.


Trek Farley
Farley 8
Das Fatbike Farley hatten wir euch Anfang des Jahres bereits in der aktuellen Version vorgestellt (hier der Artikel). Bisher setzte Trek am Farley auf eine günstige dafür nahezu unkaputtbare Ausstattung. Neuerdings gibt es das Fattie in zwei Versionen, wobei die bereits bestehende deutlich günstiger wird. Das Farley 6 kostet nun mit Starrgabel und 2×10-Antrieb erstaunlich günstige 1.499 Euro. Neu ist das Farley 8, welches das Topmodell der Familie darstellt und mit Federgabel sowie neu entwickelten Bontrager Fat-Bike-Laufrädern kommt. Zudem setzt Trek am 2.699 teuren Farley 8 auf einen 1×11-Antrieb.


Trek Superfly
Superfly Alu
Mit den Superfly Aluminium-Modellen hat Trek neuerdings interessante Race-Hardtails für den Einsteigerbereich im Programm. So bieten die Superfly Alu-Rahmen dieselbe Race-Geometrie wie die edlen Carbon SL Modelle. Neu ist, dass alle XC-Modelle sowohl in einer 29″- wie auch einer 27,5″-Version angeboten werden. Je nach Körpergröße soll so jeder Fahrer die richtige Laufradgröße für sich wählen können.
Der leichte Alu-Rahmen soll ein hohes Maß an Steifigkeit und Haltbarkeit bieten und das bei einem sportlich geringen Gewicht. Das Superfly 7 bietet eine Rock Shox Reba SL, Bontrager XR1 Expert 29″-Laufräder sowie einen Antriebsmix aus Shimano XT und SLX. Bei einem Anschaffungspreis von 1.499 Euro bringt es in der 29″-Version ein Gewicht von 11,7 kg auf die Waage. Das etwas teurere Superfly 9 mit 1×11-Antrieb und Rock Shox SID kostet 2.099 Euro und wiegt gerade einmal 10,8 kg.

Superfly SL Projekt One
Project One, so lautet der Name von Treks Customizing-Programm der Edelmodelle. In Ulm präsentierte Trek ein Projekt One Bike aus der Superfly SL Familie. Das 8,75 kg leichte 29er war mit Rock Shox RS1 USD-Gabel, SRAM XX1 Antrieb und superleichten DT Swiss Spline XM 1501 Laufrädern aufgebaut. In Sachen Farbgebung und Ausstattung stehen Project One Kunden alle Möglichkeiten zur Wahl, die das Herz begehrt.
Superfly FS
Auch beim Superfly FS setzt Trek auf günstige Einsteigermodelle aus Alu. Im Gegensatz zum Hardtail wird hier jedoch auf eine zweite Laufradgröße verzichtet. Das Superfly FS 7 bildet die unterste Stufe der vollgefederten Superfly Modelle und ist für einen Preis von 1.999 Euro erhältlich.
Zubehör von Bontrager
Helme

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Kleinteile
Der Beitrag Trek World Ulm 2014: alle Neuheiten auf einen Blick ist auf MTB-News.de erschienen.