
Am dritten Tag ihrer Israel-Tour erkunden David Cachon und Fotograf Ismael Ibánez die Zippori Gegend. Sie haben Spaß auf ausgewiesenen, flowigen Singletrails im Wald und machen die Ruinen von Zippori, einem archäologischem Komplex westlich des Sees Genezareth in der Nähe von Nazareth, zum Trial-Spielplatz. Danach zieht es sie in die beeindruckende, historische Stadt Jerusalem.
Heute ist es Zeit das Hotel zu verlassen und in ein neues Gebiet aufzubrechen, aber vorher müssen wir noch die Zippori Gegend besuchen, die nach dem gleichnamigen Fluss benannt ist, mit dem das Land hier bewässert wird. Wir starten den Tag im Zippori-Wald, direkt bei einem Bike-Shop starten einige der besten Trails in diesem Gebiet. Gewundene Singletrails, die sich durch Felsen und Bäume schlängeln. Die Trails machen unfassbar viel Spaß… Geschwindigkeit, Kurven und einige improvisierte Sprünge sorgen für genug Adrenalin für den ganzen Morgen. Oder vielleicht doch nicht?
Vor dem Mittagessen beschließen wir, die Ruinen von Zippori zu besuchen. Es ist ein archäologischer Komplex westlich des Sees Genezareth in der Nähe der Stadt Nazareth auf einem Hügel, umgeben von fruchtbarem Ackerland. Ich freue mich darüber, dass man mir erlaubt in den Ruinen mit dem Uncle Jimbo zu trialen. Die Terrassen des römischen Theaters werden zum Spielplatz, dazu werden einige der alten Häuser, oder das was von ihnen übrig ist, mit dem Bike befahren. Es gibt hier unglaubliche Mosaiken, die die Zeit überdauert haben. Es wird uns sogar erlaubt eine Festung und die Überreste einer Synagoge aus byzantinischer Zeit, dem siebten Jahrhundert vor Christus, zu betreten.
Danach geht es nach Jerusalem. Es ist eine große Stadt mit ziemlich hohem Verkehrsaufkommen, die uns mit offenen Armen begrüßt. Hier sind übrigens auch alle Religionen willkommen! Nach dem Duschen und einer kurzen Mittagsruhe wird es wieder Zeit, auf’s Rad zu steigen. Dieses Mal aber nicht, um neue Wege zu entdecken, sondern um eine magische und historische Stadt mit Geschichte, Menschheitsgeschichte, zu erkunden. Wir hätten niemand besseren als die Jungs von Bike Jerusalem treffen können! Sie zeigten uns die verwinkelten Gassen der Altstadt. Unfassbar wenn man darüber nachdenkt, was in diesen Straßen vor tausenden von Jahren passiert ist. Da wir langsam Hunger bekommen, kehren wir in einem der Restaurants in der Altstadt ein. Etwas Salat, Kebab, Limonade und Kuchen – perfekt, um sich von einem langen Tag in der heißen Sonne zu erholen. Ich muss zugeben, dass es ein ganz besonderes Gefühl ist, in der Nacht durch die Straßen zu laufen.
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Der Beitrag David Cachon: Bikeabenteuer in Israel – Tag 3 ist auf MTB-News.de erschienen.