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Pivot Mach 6 Carbon Test: Gemessen am Gründungsjahr 2007 ist Pivot, was die Wahrnehmung innerhalb der Branche angeht, ein steiler Aufsteiger. Nicht zuletzt die große Erfahrung die der Eigner Chris Cocalis in der Branche in verschiedenen anderen Firmen gesammelt hat und die immense Leidenschaft die wir schon im Hausbesuch hautnah erleben konnten, spiegeln sich 1 zu 1 in den Bikes der Amerikaner wieder. So kam direkt zu Beginn der großen 650b-Welle ein interessantes Enduro- / Trail-Bike mit Namen Pivot Mach 6 Carbon auf den Markt. Eine Plattform mit 155 mm Federweg, mittelgroßen Laufrädern und leichtem Carbon-Rahmen. Wie sich dieses Bike über die letzten zwei Jahre geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Test.
Pivot Mach 6 Carbon – kurz und bündig
Das Pivot Mach 6 kann, je nach Vorliebe, mit einer 150 mm oder einer 160 mm Gabel gefahren werden. Hierüber definiert der Nutzer den Schwerpunkt des Einsatzbereichs. Mit der kürzeren Gabel klettert es etwas besser und mit der längeren verschiebt sich alles etwas mehr in Richtung “Spaß an der Abfahrt”. Eine Gabel mit einstellbarer Absenkung kann hier eine sinnvolle Anschaffung sein, wenn man beides kombinieren will.
Vor allem im vorderen Rahmendreieck ist der Rahmen recht voluminös ausgeführt und setzt auf eine Carbon-Konstruktion, welche über ein Hochdruckfertigungsverfahren eine bessere Faserdichte der Carbonlagen garantieren soll. Damit soll er nicht nur leichter, sondern auch steifer und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse sein. Lediglich die schwarz eloxierten Umlenkhebel des Hinterbaus sind aus Aluminium gefertigt.
Was die Kinematik angeht, vertraut man auf einen der bekanntesten Männer in diesem Bereich: Dave Weagle. Das “Next Generation DW-Link” soll positionsabhängig für eine gute Pedalierbarkeit sorgen und genug Reserven bieten, wenn es mal heftig zur Sache geht. Hierfür arbeitet Pivot zusätzlich eng mit Fox zusammen, um die Dämpfer entsprechend auf den Rahmen und deren Einsatzbereich abzustimmen.
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Intro
Die Plattform des Pivot Mach 6 wurde bei uns nicht als Komplettbike getestet, sondern diente primär als Träger von verschiedenen Testteilen. Dieses Prozedere erlaubt unserer Testredaktion insbesondere bei einem Wechsel von nur einem Parameter – wie zum Beispiel dem Laufradsatz – eine verbesserte Vergleichbarkeit, womit sich leichter erkennen lässt ob zum Beispiel Flex aus dem Rahmen oder dem Laufrad kommt.
Dieser Aufgabe geschuldet entstand vom Mach 6 ein sehr breiter Testeindruck, der auf Localtrails in deutschen Mittelgebirgen, steinigen Trails ums französische Cannes, bis hin zu alpinen Abfahrten über mehrere tausend Höhenmeter im schönen Wallis gesammelt wurde. Doch auch Ausflüge an den Gardasee und die Côte d’Azur hat das Testrad erleben dürfen.
Erster Eindruck
Drei Farvarianten werden von Pivot angeboten. Ein knalliges cyan, mattschwarz mit weißen und grünen Dekoren und eine mattschwarze stealth Version, welche nur einige Details in dezentem Rot hervorhebt. Insbesondere die cyanfarbene Version wirkt in der Gestaltung der Dekore doch ziemlich amerikanisch “laut”. Stolz prangt der Firmenname an vielen Stellen des Bikes, was manchen Kunden, die am liebsten die Version schwarze Logos auf schwarzen Rahmen wählen, ungut aufstoßen könnte. Hier gibt es aber wie schon erwähnt die “stealth” Variante, die ein insgesamt sehr viel ruhigeres Bild bietet.
Beim Aufbau des Rahmens gibt es einige nette Überraschungen zu erleben. So sucht man große Öffnungen für die interne Verlegung von Remote der Sattelstütze vergeblich. Intern im Rahmen ist ein kleines Röhrchen verlegt welches dafür sorgt, dass ich den Zug lediglich am Steuerrohr einführe und er erscheint völlig von alleine plötzlich aus dem Sitzrohr. Klingt nach einer logischen Lösung aber das ist leider nicht die Regel. Wer schon mal versucht hat den Zug einer Remote-Stütze bei einem Rahmen ohne solch eine Hilfe zu verlegen, wird verstehen was ich meine.
Schaltzüge finden ihren Weg ebenfalls teilweise durch den Rahmen, wo ausgeformte, herausnehmbare, Kunststoff-Endanschläge für einen sicheren Sitz ohne Geklapper sorgen. Über den offen verlegten Schaltzug am Hinterbau mag man streiten können. Chris Cocalis begründet die Entscheidung mit einem knackigeren Schaltgefühl gegenüber einem durchgehenden Schaltzug.
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Praxistest
Ist der Aufbau vollzogen, geht es ans Einstellen des Fahrwerks. Hier hilft ein kleines Teil aus Kunststoff – der sogenannte “Sag indikator” – in Verbindung mit einem O-Ring für ein zeitsparendes und genaues Setup.
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Das Bike sollte verspielt sein und kein reiner Kilometer-Schrubber. So entschieden wir uns im Vorfeld bereits für die Rahmengröße L, auch wenn der Reach mit 414 mm dafür eher, für unsere Vorlieben, an der unteren nutzbaren Grenze sein könnte. Trotzdem kamen wir mit Schrittlängen von 91 cm (bei Tester Jens) und 79cm (bei Tester Joni), weder beim ersten Aufsitzen, noch im späteren Testverlauf, mit Lenker oder Schalthebel in Kontakt.
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Uphill
Obwohl das Mach 6 die Möglichkeit bietet einen Umwerfer zu montieren, entschieden wir uns für einen 1x Aufbau. Was die Kletterfähigkeit angeht, gerät man bei entsprechenden Rampen aber mit einem 32er Kettenblatt dann doch schon mal an seine Grenzen. Insbesondere wenn man nicht auf eine 11-42 XX1 Kassette setzt, sondern auf 1×10 mit 11-36 aus dem Hause Shimano zurückgreift. Im Laufe des Tests nutzten wir dann zeitweise ein 28-zahniges absolutBLACK Directmount Kettenblatt, welches uns dann in Kombination mit einer XX1 Kassette selbst in steilen Anstiegen kein kleineres Kettenblatt und in den Abfahrten kein größeres Kettenblatt vermissen lies.
Beim Erarbeiten der Abfahrten, bot der Hinterbau auch in steilen Steigungen eine sehr angenehme Traktion und generierte guten Vortrieb ohne dabei großartig aus der Ruhe zu geraten. Wer bergauf Bestzeiten knacken möchte wird sich vermutlich, bei einer dem Enduro/Traileinsatz entsprechend sinnvollen Ausstattung, mit griffigen (aber nicht ganz leichten) Enduro-Reifen schwerer tun, als mit einem generell leichteren Bike mit weniger profilierten Pneus. Insgesamt klettert das Pivot Mach 6 für ein Bike dieser Federwegsklasse aber sehr anständig – auch dank des DW-Link Hinterbaus.
Downhill
Steif, steifer best stiffness performance… Klar möchten wir nicht auf Laufrädern fahren, die so weich sind, dass der Reifen im Rahmen schleift. Klar möchten wir nicht, dass sich ein Hinterbau so stark verzieht, dass der Dämpfer nicht mehr sauber einfedert. Dennoch – zu viel Steifigkeit an den falschen Stellen macht ein Bike nicht nur unbequem, sondern im Grenzbereich auch unberechenbarer zu fahren. Der Grip reißt schneller und abrupter ab und ein sehr steifes Laufrad wird von einem Hindernis stärker deflektieren, als ein etwas weniger steifes Rad.
Wie schlug sich das Pivot Mach 6 in dieser Hinsicht? War es weich? Keineswegs! Insbesondere an Stellen wo man Bewegungen in diverse Richtungen vermeiden möchte – also das vordere Rahmendreieck im Steuerrohr- und Tretlagerbereich – bot das Mach 6 eine erstaunliche Steifigkeit, welche dafür sorgt, dass Inputs vom Lenker oder Antrieb direkt umgesetzt wurden. Das hintere Rahmendreieck hingegen erlaubte bei Schlag- und Kurveneinwirkung vom Untergrund leichte Verwindungen, die das Abreißen des Grips am Hinterrad verzögerten und das Suchen einer Spur durch endlose Wurzelteppiche erleichterte. Diese Eigenschaften machen das Mach 6 zu einem sehr angenehmen Untersatz, auch wenn man es durch wirklich heftiges Terrain scheucht.
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Wer es gerne satt hat, belässt den Hebel des CTD am Fox Float X Dämpfer in der offenen Position. Soll es etwas mehr Feedback sein und Gegenhalt bieten, für Pop und schnelle Anliegerdurchfahrten, wechselt man mit einem kurzen Handgriff zum Dämpfer in den dreifach unterteilbaren Trailmodus (soft, mittel, viel Lowspeed). Ist man auf dem Weg zum Trail über Asphalt unterwegs, kann man das letzte bisschen Bewegung im Heck über die dritte Position des Hebels eliminieren.
Schwere Fahrer ab 90kg die wie Jens eine eher rabiate Fahrweise an den Tag legen und auch auf Bikes mit wenig Federweg nicht vor großen Sprüngen zurück scheuen, können ohne großen Aufwand je nach Gusto einen kleinen oder mittleren Volumenspacer in die Hauptkammer des Float X einklippen. Zumeist befinden sich bei diesen Piloten auch schon in der Gabel mehrere Tokens oder Volumenspacer und so stellt man im Fahrwerk wieder eine Balance her und erhöht die Nehmerqualitäten bei harten Landungen.
Schattenseiten
Die durchdachte Kabelführung der Remote-Stütze ließ auf eine komplett ideale Zugführung hoffen. Allerdings verlassen Bremsleitung und Schaltzug das Innere des Rahmens unterhalb der vorderen Dämpferaufnahme und passieren den Float X auf dem Weg über die Druckstrebe bis hin zu Bremse und Schaltwerk. Federt das Heck ein flexen sie am Dämpfer seitlich weg vom Rahmen. Das funktioniert zwar einwandfrei, trübt aber ein wenig das saubere Gesamtbild und macht sich negativ durch Kratzer und Geräusche bemerkbar – hier sollte Pivot eine alternative Verlegung überlegen. Betrachtet man das nach dem Mach 6 entstandene Mach4, so hat Pivot hier eine bessere Lösung gefunden, die vielleicht auch bald am Pivot Mach 6 zu finden ist.
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Ein weiterer Punkt betrifft die, aus dem Markt an verstellbaren Sattelstützen kaum weg zu denkende Reverb. Leider wird diese mit 15 cm Verstellbereich nicht im Durchmesser 30,9 mm angeboten. Wer diesen Verstellbereich benötigt hat weniger Auswahl. Eine halb mechanische KindShock LEV integra (mit 15 cm) verrichtet aber seit über einem Jahr tadellos ihren Dienst.
Größendiskussion
Pivot ist bekannt dafür, kleinen FahrerInnen Rahmengrößen zur Option anzubieten, die mit sehr niedrigen Überstandshöhen punkten können. Auch das Mach 6 wird in fünf Größen bis hinab zu XS angeboten (Überstandshöhe 70,87 cm, Reach 36,75 cm). Die dafür notwendigen fünf Moulds sind definitiv eine Investition und natürlich möchte man sicherstellen, dass die Sprünge zwischen den Größen nicht zu groß werden. Somit ist der größtmögliche Rahmen beim Mach 6 ein XL mit einem Reach von 42,52 cm. Insbesondere die Optionen XS und S bieten sich für sehr kleinen FahrerInnen an, die schlichtweg diese Größe selten am Markt angeboten bekommen.
Betrachtet man die aktuelle Geometrieentwicklung am Mondraker Foxy oder dem Canyon Strive, sind hier die Größen durch die Bank nach oben verlagert. Beim Strive in XL (462 mm) ganze 3,5cm im Vergleich zum Mac h6 in XL (425 mm). Der Ansatz dieser drei Firmen ist definitiv ein unterschiedlicher. Beim Pivot Mach 6 Komplettbike wird ab Werk in der Regel ein etwas längerer Vorbau montiert, was die Summe der Reichweite wieder kompensiert.
Ich fuhr das Pivot Mach 6 (Rahmengröße L) bei 1,90 m und einer Schrittlänge von 91 cm die meiste Zeit mit einem 50 mm Vorbau und mehrere Monate auch mit einem 35mm Vorbau. Beides ging ohne Probleme und schränkte mich weder im Up- noch im Downhill ein. Lediglich in wirklich ruppigem Geläuf wünschte man sich etwas mehr “Länge die läuft”. In Summe lässt sich ein Bike das man etwas kürzer wählt ebenfalls etwas leichter “verspielt” fahren wie Bikes mit extrem langen Oberrohren. Beide Vorbaulängen, auch in Kombination mit dem Reach von 414 mm, funktionieren für mich, auch wenn ich jeweils meine Fahrweise etwas anpasse, um der Geometrie gerecht zu werden. Wo jeweils die persönliche Vorliebe liegt muss definitiv jeder für sich selbst entscheiden.
Kleinere Fahrer wie Joni (1,75 m) mit kurzen Schrittlänge (79 cm) und einer Vorliebe für lange Oberrohre, kamen in steilem Gelände etwas mit dem verhältnismäßig hohen Sitzdom ins Gehege, wenn sie eine Remotestütze verwendeten, die zwangsläufig weiter aufbaut als eine normale Stütze. Dennoch sieht man im Video, dass im dies ansonsten wenig zu schaffen machte.
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Pivot Mach 6 Carbon – Test-Fazit
Nur all zu gern wird immer wieder versucht, Mountainbikes in Kategorien wie Trail, Enduro, Marathon oder was auch immer zu stecken. Im besten Fall werden noch Zwischenfächer aufgemacht, welche den Terminus “aggressive” an bestehende Einsatzbereiche anfügen… Auch wenn Pivot in der Beschreibung des Mach 6 genau solch eine Bezeichnung (aggressive Trail) verwendet, würden wir dem Mach 6 gerne eine etwas pauschalere ausstellen: Verdammt vielseitig einsetzbares Mountainbike, dass gut genug klettert um nicht gleich Tränen in den Augenwinkeln zu haben und sich sehr berechenbar und schnell in ziemlich jedem Gelände bewegen lässt und dem Fahrer das Leben nicht schwer macht. Wer gerne verspielt fährt, wird mit dem Mach 6 einen idealen Partner finden, welcher gerne mal die eine oder andere Flugstunde mit einbaut.
Erst in wirklich ernsthaft grobem Downhill-Geläuf lässt sich das Rad aus der Ruhe bringen, wobei sich hier die Frage stellt, ob man da nicht gleich lieber auf ein DH-Bike wechselt. Der nicht ganz niedrige Preis lässt sich durch den breiten Einsatzbereich rechtfertigen, der ein “zweit” oder “dritt” Bike definitv überflüssig macht.
Alle Details zum Test und zum Pivot Mach 6 Carbon
Infos zu den Testfahrern
Getestet wurde das Mach 6 Carbon von unserem Testredakteur Jens und unseren Testfahrern Joni.
Test-Redakteur Jens
- Körpergröße: 1,9 m
- Gewicht (fahrfertig): 95 kg
- Schrittlänge: 91 cm
- Armlänge: 58 cm
- Oberkörperlänge: 56 cm
- Fahrstil: Schnellste Linie auch wenn es mal ruppig ist.
- Was fährst du hauptsächlich: Singletrails, Sprunglastiger Localspot, Freeride, DH
- Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, progressive Kennlinie
- Vorlieben bezüglich des Rahmens: Abhängig vom Einsatzzweck: für den verspielten Einsatz = vorne lang, hinten Mittelmaß // für den Speed-orientierten Einsatz: vorne lang, hinten lang
Testfahrer Joni
- Körpergröße: 1,75 m
- Gewicht (fahrfertig): 70 kg
- Schrittlänge: 79 cm
- Armlänge: 41 cm
- Oberkörperlänge: 49 cm
- Fahrstil: Aggressiv und verspielt.
- Was fährst du hauptsächlich: DH sprunglastig, auch Dirt, Enduro und Singletrails.
- Vorlieben bezüglich des Fahrwerks: Straff und schnell
- Vorlieben bezüglich des Rahmens: langes Oberrohr, Hinterbaulänge je nach Einsatzzweck kürzer für verspieltes Fahren und länger wenn die Zeit läuft
Wo wurde das Pivot Mach 6 Carbon getestet?
- Singletrails in deutschen Mittelgebirgen (waldiger Boden mit regelmäßigen Stein und Wurzelanteil)
- Alpines “Bikebergsteigen” im Wallis
- Gardaseetrails in allen Facetten
- Steinige Trails und DH-Strecken an der Côte d’Azur
- Flow- und Hüpfstrecke (siehe Video)
Pivot Mach 6 Carbon – Technische Daten
Rahmengewicht (large) inklusive Dämpfer und Hinterradachse: 2.715 g
Dämpfermaß: 8,5 inch mit 2,5 inch Hub mit 22,2 mm Klemmbreite an der Front und buchsenfreie Direktmontage mit 15 mm am Heck
Leitungsführung: Teilweise intern, Stealth-kompatibel
Tretlagerstandard: Press Fit 92
ISCG: ISCG05
Umwerfermontage: Shimano Direct mount oder SRAM Top pull
Schmälstmöglicher Q-Faktor einer Kurbel: 156 mm
Hinterbaubreite: 142 x 12 mm
Sattelstützenmaß: 30,9 mm
Sattelstützeklemmmaß: 34,9 mm
Steuersatzschalen: ZS (zero stack) 44 mm obere und (zero stack) 56 mm untere Schale
DW Link
Um eine Kettenstrebenlänge von 43cm zu erreichen – was Pivot nach eigenen Aussagen sehr wichtig war – sind insbesondere bei den Umlenkhebeln des DW-Links einige Kniffe gefragt. So arbeitete man eng mit Dave Weagle zusammen, um alle Teile der Umlenkung geschickt um das etwas nach vorne versetzte Sitzrohr zu manövrieren und trotzdem die gewünschte Kennlinie und Raderhebungskurve zu erreichen.
Die Dämpferklemmung wirkt ähnlich speziell wie bei Specialized, wo man die Dämpferposition wie sie das Mach 6 hat, schon seit einigen Jahren von verschiedenen Modellen kennt. Aber bei Pivot hat man es geschafft die Klemmung des hinteren Dämpferauges um ein Standard-Dämpferauge zu bewerkstelligen. Dies eröffnet im Falle eines Defekts oder dem Wunsch einen anderen Dämpfer zu fahren viele Möglichkeiten.
Pivot Mach 6 Carbon – Geometrie
XS | S | M | L | XL | |
---|---|---|---|---|---|
Sattelrohrlänge / Rahmenhöhe | 36.83 | 40.64 | 44.45 | 48.26 | 52.07 |
Oberrohrlänge | 55.12 | 57.61 | 59.05 | 60.71 | 62.74 |
Steuerrohrlänge | 8.89 | 10.16 | 10.79 | 11.99 | 14.99 |
Lenkwinkel | 66.00° | 66.00° | 66.00° | 66.25° | 66.50° |
Sitzwinkel | 72.30° | 72.30° | 72.30° | 72.30° | 72.30° |
Hinterbaulänge | 43.05 | 43.05 | 43.05 | 43.05 | 43.05 |
Tretlagerhöhe | 34.54 | 34.54 | 34.54 | 34.54 | 34.54 |
Überstandshöhe | 70.87 | 71.12 | 73.15 | 73.66 | 73.66 |
Radstand | 109.78 | 112.39 | 113.92 | 115.39 | 117.45 |
Stack | 57.99 | 58.55 | 59.13 | 60.35 | 63.25 |
Reach | 36.75 | 38.89 | 40.16 | 41.40 | 42.52 |
Ausstattungsvarianten
Topmodell XX1
- Rahmen: Mach 6 Carbon
- Dämpfer: Fox Float X CTD Kashima
- Gabel: Fox 36 Factory 27.5 160 mm Kashima
- Steuersatz: Pivot Precision Sealed Bearings
- Schaltwerk: XTR 11 Speed GS
- Umwerfer: XTR
- Shifter: XTR 11 Speed L/R
- Bremsen: XTR Trail
- Kurbel: XTR 26/36
- Lenker: Phoenix Carbon Riser 740mm
- Griffe: Phoenix Lock on
- Vorbau: Pheonix Team
- Sattelstütze: Pheonix Team Carbon
- Sattel: Pivot WTB Vigo Team
- Kassette: XTR 11-40 11-fach
- Laufräder: DT 27.5 Spline One XM 1501 XD Tubeless
- Laufräder upgrade: Reynolds 27,5 AM Blacklabel
- Reifen: Maxxis Highroller II 27,5 x 2,3″
- Größen: XS, S, M, L, XL
Alle Ausstattungsvarianten des Pivot MACH 6 gibt es hier als
Modell | Mach 6 Carbon XTR 2x | Mach 6 Carbon XTR 1x | Mach 6 Carbon XX1 | Mach 6 Carbon XTR/XT 1x PRO | Mach 6 Carbon X01 | Mach 6 Carbon XT | Mach 6 Carbon X-1 | Mach 6 Carbon XT/SLX |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Rahmen | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon | MACH 6 Carbon |
Dämpfer | FOX FLOAT X CTD KASHIMA | FOX FLOAT X CTD KASHIMA | FOX FLOAT X CTD KASHIMA | FOX FLOAT X CTD KASHIMA | FOX FLOAT X CTD KASHIMA | FOX FLOAT CTD KASHIMA | FOX FLOAT CTD KASHIMA | FOX FLOAT CTD KASHIMA |
Gabel | FOX 36 FACTORY RC2 27.5" 160mm KASHIMA | FOX 36 FACTORY RC2 27.5" 160mm KASHIMA | FOX 36 FACTORY RC2 27.5" 160mm KASHIMA | FOX 36 FACTORY RC2 27.5" 160mm KASHIMA | FOX 36 FACTORY RC2 27.5" 160mm KASHIMA | FOX 34 FACTORY FIT 27.5" 150mm CTD KASHIMA | FOX 34 EVOLUTION 27.5" 150mm CTD OC | FOX 34 EVOLUTION 27.5" 150mm CTD OC |
Steuersatz | PIVOT PRECISION SEALED BEARING | PIVOT PRECISION SEALED BEARING | PIVOT PRECISION SEALED BEARING | PIVOT PRECISION SEALED BEARING | PIVOT PRECISION SEALED BEARING | PIVOT PRECISION SEALED BEARING | PIVOT SEMI-SEALED CARTRIDGE | PIVOT SEMI-SEALED CARTRIDGE |
Schaltwerk | XTR 11Spd GS | XTR 11Spd GS | XX-1 11Spd | XTR 11Spd GS | XO-1 11Spd | XT 10Spd | X-1 11Spd | XT 10Spd |
Umwerfer | XTR | - | - | - | - | XT | - | SLX |
Trigger | XTR 11Spd L/R | XTR 11Spd R | XX-1 R | XTR 11Spd R | XO-1 R | XT | X-1 R | SLX |
Bremsen | XTR M9000 TRAIL | XTR M9000 TRAIL | SRAM Guide RSC | XT | XT | XT | SRAM Guide R | Shimano M615 |
Kurbel | XTR 9020 26/36 | XTR 9000 30T | Race Face NEXT SL 30T | Race Face TURBINE 30T | Race Face TURBINE 30T | XT 24/38 | Race Face RIDE 30T | Shimano M625 24/38 |
Lenker | PHOENIX Carbon Riser 740mm | PHOENIX Carbon Riser 740mm | PHOENIX Carbon Riser 740mm | PHOENIX Carbon Riser 740mm | PHOENIX Carbon Riser 740mm | Race Face EVOLVE Riser 740mm | Race Face RIDE Riser 740mm | Race Face RIDE Riser 740mm |
Griffe | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On | PHOENIX Lock On |
Vorbau | PHOENIX TEAM | PHOENIX TEAM | PHOENIX TEAM | PHOENIX TEAM | PHOENIX TEAM | PHOENIX RACE | PHOENIX RACE | PHOENIX RACE |
Sattelstütze | PHOENIX TEAM Carbon | PHOENIX TEAM Carbon | PHOENIX TEAM Carbon | PHOENIX RACE Carbon | PHOENIX RACE Carbon | PHOENIX TEAM Alloy | PHOENIX SPORT Alloy | PHOENIX SPORT Alloy |
Sattel | PIVOT WTB VIGO TEAM | PIVOT WTB VIGO TEAM | PIVOT WTB VIGO TEAM | PIVOT WTB VIGO RACE | PIVOT WTB VIGO RACE | PIVOT WTB VIGO RACE | PIVOT WTB VIGO SPORT | PIVOT WTB VIGO SPORT |
Kassette | XTR M9000 11-40 11Spd | XTR M9000 11-40 11Spd | XX-1 XG1199 10-42 11Spd | XTR M9000 11-40 11Spd | XO-1 XG1195 10-42 11Spd | SHIMANO HG81 11-36 10Spd | X-1 XG1180 10-42 11Spd | SHIMANO HG50 11-36 10Spd |
Laufräder | DT 275 Spline One XM1501 | DT 275 Spline One XM1501 | DT 275 Spline One XM1501 | DT 275 Spline M1700 | DT 275 Spline M1700 | DT 275 370S Spline X442 | DT 275 Spline M1900 | DT 275 Spline M1900 |
Laufrad Upgrade | REYNOLDS 27.5 AM BLACKLABEL WHEELSET | REYNOLDS 27.5 AM BLACKLABEL WHEELSET | REYNOLDS 27.5 AM BLACKLABEL WHEELSET | REYNOLDS 27.5 AM BLACKLABEL WHEELSET | REYNOLDS 27.5 AM BLACKLABEL WHEELSET | N/A | N/A | N/A |
Reifen | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR | MAXXIS HIGH ROLLER II 27.5X2.3 TR |
verfügbare Größen | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL | XS, S, M, L, XL |
Preise
- Pivot Mach 6 Carbon Frameset (FOX Float X): 3.100 €
- Pivot Mach 6 Carbon XTR1X: 7.900 €
- Pivot Mach 6 Carbon XO1: 6.600 €
- Pivot Mach 6 Carbon XT: 5.700 €
Zu beziehen sind die Bikes ab Mitte April bei Bergfreunde.de. Ausstattungsvarianten bis hinab zu SLX werden auf der Pivot-Webseite aktuell aufgeführt aber noch nicht in Deutschland angeboten. Wer hier einen günstigeren Aufbau machen möchte muss auf das Frameset zurückgreifen.
Das Pivot Mach 6 in Aktion
Pivot Mach 6 – Ein Spaßgerät im Test von Grinsekater – Mehr Mountainbike-Videos
Anleitung von Pivot zu “How do I enduro?”
- #1 Purchase a blue Mach 6. The black and green or stealth black will work, but ideally your bike will match your Enduro blue kit. If your bike and kit do not match, you will not look as cool nor go as fast.
- #2 Document everything. Every ride, session, and race must be thoroughly recorded in no less than two manners. Appropriate methods of documentation include Go Pros, Strava, and having your photographer/ videographer friend follow you around and make sick edits.
- #3 Enduro-specific helmets and goggles are required at all times when descending. Be sure to bring your spare XC lid for climbing.
- #4 You must wear a minimum of three articles of Troy Lee Designs clothing at all time. If you cannot afford Troy Lee, have fun on your cross country ride.
- #5 Create a Hookit profile to maximize sponsorship exposure.
- #6 Be sure to get pro name decals with your state/ country flag so that you can easily identify your bike.
- #7 Equip your bike with Enduro-specific components, including but not limited to stems, wheels, and grips. (Fortunately, these are all included in our awesome Pivot complete builds.)
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