Weniger Schwielen, besserer Grip und mitunter seltener blutige Hände nach Stürzen im Steinfeld: Auch wenn der eine oder andere Fahrer sich ohne Handschuhe besser fühlt, so bieten die mittlerweile zumeist leicht-luftigen Handschuhe doch eine praktische Extra-Portion Schutz und Grip. Handschuhe haben mittlerweile unendlich viele Hersteller im Programm – wir haben pünktlich zum Saisonstart einen Schwung aktueller Handschuhe für den All-Mountain- und Enduro-Bereich für euch.
Noch die kommenden vier Tage werden wir euch täglich einen anderen Handschuh im Test präsentieren. Wie bei unserem ersten Helmtest 2014 folgt am Schluss eine Zusammenfassung aller getesteten Modelle. Wie sich der ION Path Handschuh im Test geschlagen hat erfahrt ihr in diesem Test.
ION Path
# ION Path
Informationen & Features
Hersteller: ION
Modell: Path
Größen: S, M, L, XL
Gewicht: 52g/Paar
Material: 40% Synthethikleder / 50% Nylon / 10% Styrol-Butadien-Kautschuk
Smartphone-Nutzung möglich: ja
Features: Gel Pad auf der Innenhand, “Nose Charmer” – saugstarker Daumeneinsatz, Silikon-Prints, “Breath Mesh”, “Holy Cow” – Synthetikleder, “Digital Tips”
UVP: 29,90 €
In der Hand
Leicht, flexibel, luftig: das ist der erste Eindruck der ION Path Handschuhe. Schon bei der Vorstellung der Handschuhe sind wir gespannt gewesen, wie sich die Modelle des ursprünglichen Wassersport-Labels schlagen würden. Die Oberfläche besteht aus einem einteiligen, sehr luftigen Gewebe namens “Breath Mesh”. Die Innenhand kommt bis auf ein kleines, eingenähtes Gel-Pad ebenfalls einteilig daher.
# Innenfläche – ION Path
Die Silikon-Prints für die Griffigkeit an Zeige- und Mittelfinger sind an das ION-Logo angelehnt und groß dimensioniert. Der “Nose Charmer” genannte Daumeneinsatz liegt von der Dicke zwischen dem Frottee beim Roeckl-Modell und der dünnen Saugschicht beim Fox. Besonderheit beim “Path”: Der Stoffbesatz auf Zeigefinger- und Daumenspitze, mit dem sich Smartphones bedienen lassen sollen.
Auf dem Trail
Der “Path” von ION sitzt sehr bequem: Das liegt am luftigen und sehr flexiblen Obermaterial des Handschuhs in Verbindung mit dem einteiligen Innenstoff, das in der gestreckten Hand recht straff sitzt und sich daher optimal um den Griff schmiegt. Der Grip ist sehr gut, auch der Silikonprint am Finger ist durch seine Größe sehr griffig und nutzte sich bisher kaum ab. Die “Digital Tips” zur Smartphone-Benutzung sind eher unbrauchbar – da diese nur auf den Fingerspitzen sitzen und man diese zur Bedienung schlichtweg kaum nutzt. Aber: auch ohne den Hightech-Stoff lassen sich Displays durch den Handschuhstoff des “Path” problemlos bedienen.
Zwar weist der Handschuh keine Belüftungslöcher an der Innenseite auf, aber dennoch ist die Belüftung exzellent: Durch den sehr dünnen Oberstoff kommt viel Luft an Finger und Hand. Das Gel-Polster ist recht dünn und stört nicht, bietet im Gegenzug aber auch nicht zwingend einen ergonomischen Vorteil.
# ION Path: günstig, flexibel, luftig
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Fazit
Ein gelungener Handschuh: Der ION Path bietet eine optimale Passform, flexiblen Oberstoff, einen guten Grip und eine passende Belüftung. Damit ist der Path unser Preis-Leistungs-Tipp. Hier gibt es nichts zu bemängeln!
User-Feedback
Wer von euch hat bereits Erfahrungen mit dem ION Path Handschuh gesammelt?
Weitere Informationen: http://www.ion-products.com
Der Beitrag Handschuh-Test 2014 – Teil 4: ION Path ist auf MTB-News.de erschienen.