In Riva hatten wir den Prototypen gesehen, jetzt wurde die Serienversion des Marin Riftzone 2015 vorgestellt. Zusätzlich zur Carbon-Version wird es von dem Bike auch ein Alu-Modell geben, dass ebenfalls mit dem auf einen Horst-Link verzichtenden IsoCore Hinterbau ausgestattet wird. Im Video hat Produkt Manager Aaron Kerson alle Informationen für uns.
Video
In bewegten Bildern gibt es das Riftzone hier – live vom Demoday der Eurobike 2014.
Riftzone 2015
Das Marin Riftzone soll ein Rad für alle Tage sein. Dazu kommt es mit 29″ Laufrädern, 110 mm Federweg hinten und 120 mm vorne. In Sachen Geometrie sollen 69,7° Lenkwinkel einen guten Kompromiss aus Wendigkeit und Sicherheit bieten. Das Heck wurde so kurz wie möglich ausgeführt: Mit 440 mm sind die Kettenstreben nur 5 mm länger als am hauseigenen 27,5″-Bike.
Der IsoCore Hinterbau verzichtet am Horst Link auf ein Gelenk – stattdessen sind es die Sitzstreben, die die etwa 3° Winkeländerung ermöglichen. Das sorgt nicht nur für ein reduziertes Gewicht, sondern auch eine über den Federweg variierende, zusätzliche Federsteifigkeit (Vergleich: Cfk-Blattfeder), die das Federverhalten mit beeinflusst. Das Ergebnis soll ein sehr lineares Federverhalten sein, das mit feinem Ansprechverhalten glänzt. Der Rahmen bringt es in Größe M auf schlanke 2200 g ohne Dämpfer, und ist auch einzeln erhältlich. Zwei Komplettbikes werden angeboten, wobei das Marin Riftzone 8 als Alleskönner mit kompletter XT-Gruppe gedacht ist.




Zusätzlich bietet man eine Aluminium-Version an, die am Stand leider noch nicht gezeigt wurde. Während die Carbon-Bikes bereits im Oktober beim Kunden sein sollen, werden sich die Alu-Bikes noch bis in den Winter Zeit nehmen. Auch sie kommen mit flexenden Sitzstreben.
Eurobike 2014
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Der Beitrag Eurobike: Marin 2015 Riftzone 29 – 120 mm Twentyniner ist auf MTB-News.de erschienen.